Archive for Januar 2010

h1

Ferien

31. Januar 2010

Heute geht es nach Rio de Janeiro (das heißt Januarfluss), zweitgrößte Stadt Brasiliens mit über 6 Millionen Einwohnern. Am berühmtesten sind wahrscheinlich der Christus auf dem Berg Corcovado und der Zuckerhut. Unser Hostel liegt in der Nähe vom Strand Ipanema. Hier das passende Lied dazu:

h1

Pyjamaparty

30. Januar 2010

Das Halbjahr im Projekt ging mit einer Pyjamaparty zu Ende. Es gab den ganzen Abend über Programm und anschließend haben alle in der Schule übernachtet.

h1

Weltsozialforum

30. Januar 2010

Gestern war des letzte Tag des Weltsozialforums in Porto Alegre. Als Gegenpol zum Welwirtschaftsforum in Davós steht es unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich.“ . Etwas zeitversetzt fanden Veranstaltungen des Forums an mehreren Orten Brasiliens statt, Zentrum aller Aktivitäten ist jedoch  Belém (noch bis 1. Februar).
Leider scheint Porto Alegre dieses Jahr wenig Besucher angezogen zu haben. Gestern waren nur noch die Abbauarbeiten zu sehen, einige der geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt.
Hier ein Beitrag von der Tagesschau zum Thema.

h1

Freiwilligendienst

28. Januar 2010

Wie sinnvoll ist sowas eigentlich? Wenn ich mir anschaue, was ich so jeden Tag im Projekt mache, dann muss man dafür nicht extra jemanden aus Deutschland einfliegen 🙂 Es sind ja bis auf den Englischunterricht eher alles Hilfsarbeiten und Kinderbetreuung. Wichtig ist es aber trotzdem. Viele der Kinder hatten noch nie mit Ausländern zu tun und kennen andere Sprachen, wenn dann nur aus dem Fernsehen. Dann ist alles, was sie nicht verstehen, für sie halt Englisch. Für die Lehrer ist es zwischendurch eine Entlastung, die ihnen die Möglichkeit gibt, Unterricht vorzubereiten oder mal eine Verschnaufpause einzulegen. Viele haben Fragen zu Deutschland oder Europa und nicht wenige würden gern selber mal ins Ausland. Für solange können sich das meisten das aber nicht vorstellen. Auch das man ehrenamtlich tätig ist, stößt auf viel Interesse, ist für die meisten aber etwas Ungewohntes. Das liegt aber meiner Einschätzung nach an den Arbeitsbedingungen. Wer für vergleichsweise wenig Geld viele Stunden ackern muss, sich dann eventuell abends noch weiterbildet und auf den zu Hause die Familie wartet, hat anderes im Kopf. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wieviele Menschen sich hier auf die unterschiedlichsten Arten engagieren.

h1

Besuch

25. Januar 2010

Was waere, wenn auf einmal jemand vor der Tuer steht und etwas moechte, Arbeit zum Beispiel oder einen Liter Milch, mit der Begruendung, dass er arm ist? Was waere, wenn man demjenigen gibt, worum er bittet und er von nun an jeden Tag vor der Tuer steht und man sich im Haus versteckt, weil man nicht jeden Tag was geben kann oder will? Was waere, wenn daraufhin noch mehr kommen wuerden, die auch was wollen?

h1

neue Familie

24. Januar 2010

Die ersten Tage sind wie im Flug vergangen. Meine neue Gastfamilie besteht aus Guto, der alle administrativen Dinge im Fitness-Studio seiner Schwester erledigt, seiner Frau Sica, die dort Tanzunterricht gibt und ihren beiden Toechtern (6 und 11 Jahre alt). Voruebergehend gibt es ausserdem noch Kika, einen vier Wochen alten Hundewelpen und einen namenlosen Kampffisch. Guto und Sica sprechen fliessend deutsch, weil sie sieben Jahre in Deutschland gelebt haben. Es ist ziemlich interessant eine andere brasilianische Familie kennen zu lernen und ich fuehle mich jetzt schon wohl. Am Freitag hatte ich bei einer Familienfeier gleich Gelegenheit einen Grossteil der Verwandten zu treffen und hatte viel Spass.

Das Viertel ist auch ein Sechser im Lotto. Die Verkehrsanbindung in alle Stadtteile ist sehr gut, zehn Minuten zu Fuss gibt es einen grossen Park am Ufer vom Guaíba und alles was man sonst noch brauch ist ebenfalls fusslaeufig.

h1

Umzug

21. Januar 2010

Nicht nur ich ziehe um und wechsele  heute meine Gastfamilie, auch mein Blog ist umgezogen.
Alle neuen Einträge findet ihr ab sofort hier. Mich findet ihr im Süden, genauer gesagt im Stadtteil Menino Deus (Gottes Kind), eines der ältesten Viertel Porto Alegres und ungefähr 40 Minuten im Bus von dort, wo ich jetzt noch wohne.