Archive for Februar 2010

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Salvador

24. Februar 2010

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Salvador ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bahias und kan mit einigem aufwarten.

Das historische Zentrum ist Weltkulturerbe und besteht aus mehr als 3000 Gebaeuden.

Anders als in anderen Orten fallen wir hier sofort auf, der Anteil afrikanischstammiger Bevoelkerung liegt bei 80 %. Deshalb bekommt man auch weitaus mehr von ihrer Kultur mit. Das Leben findet im Gegensatz zu Porto Alegre auch abends auf der Strasse statt.

Ueberall wird musiziert, Capoeria praktiziert oder getanzt.

Dafuer ist die Armut aber zumindest im historischen Zentrum sehr offentsichtlich. Man kann kaum laenger als 5 Minuten irgendwo bleiben ohne von Souvenirverkaeufern, Kindern oder Bettlern bestuermt zu werden. Jeder mit anderen Tricks.

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Morro de São Paulo

24. Februar 2010

Morro de São Paulo liegt in der Naehe von Salvador in Bahia und ist eine Insel auf der keine Autos fahren. Als Ergebnis sieht man ueberall Schubkarren als Transportmittel.

Im Meer kann man super schnorcheln und bei Ebbe entstehen kleine Becken, in denen man Korallen und Fische mit blossem Auge erkennt.

Abends trifft man sich dann wieder am Strand zu einem Luau, einer Art Mond-Party am Meer. Falls hier der Eindruck entsteht, dass wir uns die ganze Zeit nur am Strand tummeln: Wir haben auch strandfreie Tage, aber bei den Temperaturen spielt sich das Leben am Strand ab und nicht nur unseres, sondern auch das der Brasilianer. Da wird bei Ebbe Fussball gespielt, als Variation auch uebers Volleyballnetz, Kokosnuesse und Kaesespiesse verkauft und sowieso alles an den Mann gebracht, was sich irgendwie verkaufen laesst.

Dazwischen lernen einige surfen oder laufen im Handstand den Strand lang. Der Bundesstaat Bahia lebt ueberwiegend vom Tourismus. Armut findet man aber auch hier ueberall und was noch viel erschreckender ist, Crack scheint sich bis ins kleinste Dorf verbreitet zu haben (ist eigentlich fast ueberall in Brasilien ein Problem, auch in Porto Alegre). Ueberall trifft man auf Junkies, die Geld wollen oder aber einfach nur fertig sind.

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Itacaré

24. Februar 2010

Nach einen schier unendlich anmaßenden Busfahrt am Tag, ohne Klimaanlage, bei unglaublich heissen Temperaturen sind wir in Itacaré gelandet. Ein urspruenglich sehr kleines und idyllisches Oertchen, dass jetzt von der Hippie- und Surferszene erobert wurde. Zeitgleich mit uns sind 200 Israelis angekommen, was dem Ort einiges an Urspruenglichkeit genommen hat.

Trotzdem gibt es noch ruhige Straende mit kleinen Buchten und Blick auf Atlantischen Regenwald.

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Canavieras

24. Februar 2010

Von Porto Seguro ging es nach Canavieras. Ziemlich gemuetlich mit gerade mal 18.000 Einwohnern und unglaublichen Straenden.

Auch hier haben wir noch ein wenig Karneval mitbekommen, der war aber weitaus agressiver als in Porto Seguro. Die Polizei hat diverse Kontrollen durchgefuehrt, es gab Schlaegereieen und aehnliches. Wir sind auch vielmehr aufgefallen, als vorher und waren so ziemlich die einzigen Europaer.

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Porto Seguro

14. Februar 2010

Porto Seguro liegt an der Costa do Descobrimento in Nordosten Brasiliens. An dieser Küste wurde vor über 500 Jahren Brasilien von den Portugiesen entdeckt. Karneval war hier eine echte Erfahrung. Die Leute kommen von ueberall her und gegen abend wirkt es eher wie ein Jahrmarkt. Ueberall entlang des Meeres sind Staende aufgebaut und man kann so ziemlich alles kaufen, was das Herz begehrt.

Gegen 23 Uhr ziehen die ersten Trio Electricos los, das sind die Umzugswagen auf denen die unterschiedlichsten Bands spielen (auf jedem Wagen eine und auch Solokuenstler) und alle tanzen hinterher. Wer gut ausgeruestet ist, hat einen Getraenkerucksack geschultert.

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Prado

13. Februar 2010

In Prado haben wir nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht und dort übernachtet. Zum ersten Mal war es am Strand richtig bewölkt.

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Vitoria und Vila Velha

13. Februar 2010

Beide Orte sind über 500 Jahre alt. Leider sieht man davon nicht mehr viel. Im Großen und Ganzen sind beide Städte nicht sonderlich attraktiv. Dafür wurden wir mit Karnevalsstimmung empfangen als wir morgens um 5 Uhr ankamen.